|
Vor dem Start erläuterte der Abteilungsleiter der Laufabteilung des TVL Jürgen Lesch den Teilnehmern,
wie es zu der Idee gekommen war, den 1. Coburger Wintermarathon ins Leben zu rufen. Eine Email von
Thomas Schmidtkonz im Oktober letzten Jahres, in der er um nähere Informationen zur 1. permanenten
Marathonstrecke bat, war die Geburtstunde dieses Laufs. Es folgten 2 - 3 Emails und die Anfrage von
Thomas Schmidtkonz an seine Läuferkollegen im Team - Bittel wer denn Interesse an einem gemeinsamen
Gruppenlauf zusammen mit dem TV Lützelbuch auf der Marathonstrecke hätte. Binnen kürzester Zeit gingen
die ersten 12 Meldungen ein, sodass man entschied: Wir machen das. Schnell hatte man sich auch auf den
Termin Anfang Januar geeinigt. Wenige Tage vor dem Lauf setzte dann noch einmal ein wahrer Run auf die
letzten freien Plätze ein, so dass man schließlich am Ende auf die angepeilte maximale Teilnehmerzahl
von 30 kam.
"Wir wollen in Zusammenarbeit mit dem TV 1904 Coburg-Lützelbuch und dem Team - Bittel einen gemeinsamen
Gruppenlauf im gemütlichen Tempo auf der schönen und anspruchsvollen Strecke des "1. Deutschen
permanenten Marathons" rund um Coburg und die "Fränkische Krone" mit insgesamt 600 Höhenmeter veranstalten.
Jeder der Lust hat, kann dabei mitmachen, bis das maximale Kontingent von 30 Teilnehmern aufgebraucht ist."
so hatte Thomas Schmidtkonz auf der Internetseite des Team - Bittel eingeladen.
"Ganz im Sinne dieses Grundgedankens des Team - Bittel wollen wir das Ganze heute auch in Angriff nehmen.
Wir laufen miteinander, wobei der Langsamste das Tempo vorgibt." brachte Jürgen Lesch den Teilnehmern nahe.
"Und, wir wollen den Lauf, das Wetter und die Natur gemeinsam genießen." Bevor die Läuferinnen und Läufer
loslaufen durften, trugen sich noch alle in das Marathonbuch am Start- / Zielschild ein, dann gingen die
Läufer mit einem gemeinsamen Countdown auf die Strecke.
Der Lauf war von den Organisatoren in 6 Etappen aufgeteilt worden. Am Ende jeder Etappe wartete Silke Lesch
mit dem Versorgungsfahrzeug. Tee, Schorle, Wasser, Obst, Trockenfrüchte und der Original Coburger Marathonriegel
der Bäckerei Frank Weber hielten die Teilnehmer bei Kräften. Es galt das Angebot, dass man am Ende einer Etappe
jederzeit aussteigen konnte, allerdings nahmen nur wenige dieses Angebot wahr. Wahrscheinlich war es das Wetter
mit den fast schon frühlingshaften Temperaturen, das die Läufer dazu animierte so weit wie nur irgend möglich
mitzulaufen. Susanne Forkel vom TV Lützelbuch kam auf diese Weise unverhofft zu ihrem persönlichen Marathondebüt.
Nach 15 km hatte sich das Teilnehmerfeld in 2 Gruppen aufgeteilt. Beide Gruppen liefen ab dort ihr jeweiliges
Genusstempo, die Cracks etwas schneller und die Hobbyläufer etwas genussvoller. Insgesamt 14 Teilnehmer ließen
sich auch von der letzten Etappe nicht abbringen und liefen die vollständige Marathondistanz von 42,195 km,
wobei einer der schnelleren Läufer einen Großteil der letzten Etappe sogar doppelt lief und somit am Ende auf
eine Gesamtstrecke von ca. 50 km kam. Nach einer Nettolaufzeit von 4 Std. 45 min waren alle Läuferinnen und
Läufer glücklich und zufrieden am Ziel an der Rolf - Forkel - Halle angelangt.
Für alle die am Sonntag dabei waren und für diejenigen, die den Lauf verpasst haben, sei gesagt: eine Wiederholung
im nächsten Jahr ist bereits angedacht. Weiter Informationen und Bilder zum Lauf findet man im Internet
unter http://www.teambittel.de/team/coburg_marathon.htm.
|